Tarifvertrag für angestellte der druckindustrie

Obwohl die meisten untersuchten Länder über ein gut funktionierendes dreigliedriges Verhandlungssystem verfügen, verlassen sich nur wenige auf eine solide zweiseitige Organisation. Tabelle 6 hebt die Tatsache hervor, dass Tarifverhandlungen auf sektoraler ebener Ebene und auf betrieblicher Ebene in sechs der untersuchten EU-Länder die Hauptpraxis sind. Die meisten von ihnen kombinieren Verhandlungen auf nationaler und betrieblicher Ebene, während branchenspezifische Praktiken in 10 Ländern vorhanden sind. Vier der Länder kombinieren alle drei Ebenen: nationale, sektorale und betriebliche Tarifverhandlungen. In den meisten neuen Mitgliedstaaten der EU sind, obwohl die Situation in Bezug auf neue Arbeitsformen, Umstrukturierungen und Journalistenrechte ziemlich ähnlich ist, weitere organisatorische Probleme aufgetreten. In der Slowakei beispielsweise waren die Veränderungen in den Druckereien hauptsächlich auf einen Rückgang des sektoralen Tarifvertragsabdeckungsverbundener Bestehens zu tun. Dies wurde durch bestimmte gewerkschaftliche Umstrukturierungsprozesse herbeigeführt. Etablierte Gewerkschaftsorganisationen verschwanden langsam aus den Unternehmen und wurden durch unabhängige Gewerkschaftsorganisationen ersetzt. Diese arbeiten nur auf Unternehmensebene und verhandeln nur Tarifverträge auf Werksebene. Tarifverhandlungen sind der Prozess, der für die Aushandlung von Tarifverträgen verwendet wird.

In Finnland bilden die Leitlinien für Journalisten und der Rat für Massenmedien in Finnland (Julkisen sanan neuvosto) die Grundlage für die Selbstregulierung der Massenmedien. In den Leitlinien für Journalisten werden die ethischen Grundsätze der Journalisten und Verleger zum Vorhaben. Der Rat für Massenmedien interpretiert gute journalistische Praxis und verteidigt die Redefreiheit und das Recht auf Veröffentlichung. Zu den Tarifverträgen von Journalisten gehören auch Verweise auf gute journalistische Praxis. In Belgien traten die wichtigsten technologischen Entwicklungen im Bereich der Printmedien auch anfang der 80er Jahre auf. Kurz darauf wurde ein Tarifvertrag unterzeichnet, der die Einführung und den Einsatz der neuen Technologien regelt (26. November 1986). Diese Vereinbarung legt fest, dass es nach der Einführung neuer Technologien keine Entlassungen geben kann. Einige Punkte in den Tarifverhandlungen beziehen sich heute noch auf die neuen Technologien in Belgien: Traditionell wird ein Tarifvertrag als eine Vereinbarung zwischen einer Gewerkschaft oder einer anderen Arbeitnehmervereinigung einerseits und einem Arbeitgeberverband oder einem Unternehmen andererseits definiert. In den meisten der untersuchten Länder liegt der Schwerpunkt der Tarifverhandlungen auf quantitativen Fragen wie Lohn, Arbeitszeit, Renten, Krankengeld, Ausbildung und Arbeitsbedingungen. Die Auswirkungen der Digitalisierung scheinen starke Auswirkungen auf die Berufe des Sektors zu haben.

Der slowenische Korrespondent berichtet beispielsweise, dass die vorherrschende Technologie in den Druckunternehmen in Slowenien nach wie vor offset print ist, obwohl neue Technologien wie digitaler und flexografischer Druck kürzlich eingeführt wurden. Die Gewerkschaften berichten, dass diese neuen Technologien dazu führen, dass einige bereits bestehende Berufe (wie Komponisten, Fotografien und Retusche) verschwinden oder an Bedeutung gewinnen, und dass neue Berufe (z. B. Computertechniker) geschaffen werden. In Spanien scheint die Zahl der Selbständigen in diesem Sektor aufgrund des Aufkommens neuer Technologien erheblich zugenommen zu haben. Mit der Ausweitung der Internetnutzung ist auch Online-Journalismus sehr verbreitet. Beide spanischen Gewerkschaftsverbände bieten spezielle Schulungsprogramme für Online-Journalismus an. Damit werden Sie über die Verpflichtungen des Arbeitgebers im Zusammenhang mit dem Druck von Tarifverträgen und deren Bereitstellung an die Arbeitnehmer informiert. In Dänemark unterliegen Journalisten dänischen Gesetzen, d. h.

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